Mit zwei eigenen Wellensittichen
fing es an. Dank der Einsicht, dass auch der grösste
Zimmerkäfig immer zu klein ist und frische Luft durch
nichts zu ersetzen, entstand vor vielen Jahren unsere erste
Voliere. 1 Meter auf 1,25 und zwei Meter hoch - für zwei
Wellensittiche ein Paradies.
Kurz danach: "Ach, ihr habt eine Voliere?"
"Ja, aber nicht sooo gross..." "Aber für
unsere beiden... keine Zeit mehr... Arbeit..." Und damit
waren es dann vier. Also wenn schon vier, dann können
wir uns auch noch ein paar wunderschöne dazukaufen. Also
- genaugenommen ist die Voliere ja ein wenig klein. So`n
halben Meter in der Tiefe können wir ja noch. "Ach,
eure Voliere ist ja grösser geworden? Also, meine
Bekannte, also die mit den kleinen Kindern, also wegen dem
Staub..."
Wir haben mittlerweile Vögel von Allergikern,
Jungeltern, Vom-Gekreische-Schnauze-voll-Habern, Menschen,
die ins Pflegeheim mussten, vom Vogelschutzbund, vom Tierheim
und...
Jetzt, nach dem dritten Anbau, hat die Voliere ihre
endgültige Gestalt. Schon bedingt durch bauliche
Grenzen: Links ist unser Teich und rechts unser Hundehaus, in
das die Vögel per Durchflug gelangen können und in
dem sie eine geschützte, warme Ecke haben. Wir
können deswegen immer wieder Vögel aufnehmen, weil
Abgabetiere selten sehr jung sind und deshalb altersbedingt
immer mal wieder, sagen wir, ein Platz frei wird. Im Moment
sind wir die stolzen Besitzer von ca. 15 Wellis, vier
Penanten, vier Nymphen- und einem Ziegensittich, die sich
alle prächtig verstehen.
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