Schnauzer sind kompakte, kräftige, quadratische
Hunde (Höhe = Rumpflänge), die gute
Gebrauchshundeigenschaften besitzen. Sie gelten als gute
Wach- und Schutzhunde, die witterungsunempfindlich, gesund
und langlebig sind. Als ehemalige Fuhrwerksbegleiter und
-verteidiger kann man sie auch heute noch gut mit Pferden
vergesellschaften, denen sie dann sehr zugetan sind. Mit
Ratten und Mäusen im Stall räumen sie
gründlich auf - eine Fähigkeit, die sie mit allen
Terriern gemeinsam haben.
Dafür gezüchtet, Kutschen auf langen Strecken in
Trab und Galopp zu begleiten, sollte man ihnen auch heute
weite Fahrradtouren oder Ausritte gönnen oder sie
zumindest im Park zu kräftigem Laufen animieren, damit
sie athletisch, fit und gesund bleiben.
Schnauzer handeln oft vorsichtig, aber mutig und
entschlossen. Sie sind gutartig, verspielt und
anhänglich. Falls sich beim Welpen zeigt, dass er zur
Aggressivität neigt, muss man ihm diese Ansätze
energisch austreiben, da sonst ein Raufer aus ihm
wird.
Schnauzer sind Hunde für Menschen, die sich gut
durchsetzen können. Von klein auf muß man ihn
daran gewöhnen, daß man wert darauf legt,
Befehle exakt und spontan befolgt zu bekommen. Die
Schulterhöhe beträgt 45-50 cm beim
Mittelschnauzer, von dem der Zwergschnauzer (30-35 cm) und
der Riesenschnauzer (60-70 cm) abstammen. Das Fell ist
drahtig und am Fang und an den Augenbrauen besonders lang
und buschig. Die Farbe ist rein schwarz oder
"pfeffersalz", wobei Töne von silber- bis
eisengrau mit schwarzer Maske gewünscht sind. Nur der
Zwergschnauzer kommt auch in weiss vor. Die Ohren
dürfen stehen, wenn sie klein genug sind, oder
V-förmig nach vorne kippen. Die hoch getragene Rute
wird - ausser in Schweden und Dänemark - stark
kupiert.
Noch mehr Informationen finden Sie »»hier.