...besteht aus der Kaschubischen Schweiz (Pobrzeze
Kaszubskie), einem grossen und wunderschönen
Seengebiet im Landesinneren, und dem Ostseegebiet
nordwestlich von »Danzig
(Gdansk).
Die Kaschubische Schweiz, ein eiszeitliches
Moränengebiet, ist eines der grössten polnischen
Waldgebiete und beherbergt etwa 250 Seen. Wir sind auf
Wanderungen immer wieder auf neue Seen gestossen, die
allesamt klares Wasser, zumeist in
Trinkwasserqualität, beinhalten und fast alle
miteinander verbunden sind, was die Gegend für
Bootswanderer zu einem Paradies macht. Zudem ist die Gegend
äusserst dünn besiedelt und die Strassen sind
fast grundsätzlich Alleen und somit wahre
Schmuckstücke.
An der Ostseeküste findet man die grössten
Wanderdünen Europas, deren allergrösste die
"Czolpinska Gora" ist. Während ihrer
Wanderung legt sie verstorbene Wälder wieder frei, die
sie einmal bedeckt hat, und überlagert dafür
andere Wälder und Siedlungen. Sie bildet das Zentrum
des Slowinski - Nationalparks.
In Wdzydze Kiszewskie befindet sich ein Freilichtmuseum
mit »alten
Bauernhäusern, typisch für die Gegend ganz
aus Holz, einer alten Kapelle, einer »Windmühle,
Ställen und einem kleinen Museum mit Verkauf von
Kunsthandwerk. Wir haben dort einige sehr schöne
Holzarbeiten erworben. Einmal neugierig geworden, besuchten
wir auch die ehemalige Ritterorden - Burg in Bütow
(Bytow). Das kaschubische Museum dort zeigt ausgesucht
schöne Exponate handwerklicher Kunst; vor allen Dingen
wunderbare Schnitzarbeiten.
Und wer dann immer noch Lust auf Museen hat, wird von dem
»kaschubischen
Museum der Stadt Karthaus (Kartuzy) bestimmt nicht
enttäuscht, in dem natürlich auch die
berühmten »landestypischen
Tonwaren und »alte
Trachten ausgestellt werden.
Es leben noch etwa 200.000 "echte" Nachkommen
der Kaschuben in dieser »»Traumgegend.