Kalles Junghund-Tagebuch

 

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31.07.
Man hat ja echt nicht immer Lust zu spielen - aber kann man bei so einer Aufforderung denn wirklich "Nein!" sagen??

Spiel mit mir!

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30.07.
Der Kurze wird langsam ruhiger und das ist gut für das Verhältnis mit Lunes, denn der mag es einfach nicht mehr so zappelig.

In letzter Zeit wird es zwischen den Beiden ganz selten mal lauter; im Normalfall ist eher schnubbeln angesagt.

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29.07.
Wenn man irgendwo zum ersten mal auf Besuch ist und mag den Gastgeber sichtlich - wie zeigt man das am besten?
Man geht zum Wäscheständer und pinkelt die Jeans seines neuen Freundes an! Oh Mann, Kalle...

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28.07.
Kalle langweilt sich! Sein Kumpel ist halt nicht so'n Spielmops und seine Menschen haben auch nicht immer die Zeit ihn durchgehend zu bespaßen.
Was macht man da als Hund? Ab ins Körbchen, schmollen und ganz vorwurfsvoll kucken!

Is datt langweilig...

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27.07.
Kurz und knapp: Siehe gestern!

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26.07.
Man geht mit Kalle spazieren und es ist ein Traum: Der Hund ist aufmerksam, gehorcht und kommt beim freien umherlaufen auf jeden Zuruf zurück.
Und dann: Ein Moment der Unaufmerksamkeit und schwupps rennt er irgend einem Hund hinterher.

Man kann sich einfach noch nicht darauf verlassen, dass Kalle auch unter Ablenkung kommt!

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25.07.
Ein Augenblick, den jeder Hundebesitzer kennt und hasst wie die Pest: Man pfeifft den Hund zurück und der schert sich einen... die Bohne darum. Zeige mir den Hundeführer der in solchen Momenten immer ruhig bleiben kann und ich zeige dir einen Übermenschen!

Glücklicherweise war der noch junge Schäferhund, den Kalle so ungestüm überfallen hat, ein genau so grosser Spielmops wie Kalle. Nach einiger Zeit auf dem Feld - Lunes durfte zwischenzeitlich auch mal beim Jungvolk mitmischen - sahen die beiden aus wie Tiefbauarbeiter bei Starkregen.
Ist aber wohl wie bei mir als Kind: Je dreckiger, je glücklich!

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24.07.
Ein langweiliger Tag - wie schön!

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23.07.
Dunkel war's (und noch sehr früh)
als dieses "tolle" Bild entstand.
(Weil Herbert unser Knips-Genie
die Einstellung für Blitz nicht fand!)

Unheimlich dunkel droht der Wald
und schwere schwarze Wolken ziehn.
Käuzchen schreien - es ist kalt...
Kalles Augen leuchten grün!

Unheimlich, wa?

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22.07.
Und schon wieder ne Prüfung: Ich bin mit Lunes zum Tierarzt gefahren und Kalle war alleine zu hause.

Wer bis dato Probleme mit der Vorstellung hatte, der Hund stamme vom Wolf ab, wurde heute sicher eines besseren belehrt: "A-Huhuhuuuuu - wo ist mein Kumpel??"

Die Wiedersehensfreude war dann eine grosse!

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21.07.
Grosse Prüfungen: Eine längere Autofahrt bei schwülen Temperaturen und dann eine Feier mit vielen Personen und dementsprechender Enge. Kalle war souverän - anders kann man das einfach nicht nennen!

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20.07.
Kalle und Lunes spazieren durch den Wald. (Nein - es war nicht finster und auch nicht bitter kalt!) Also die beiden spazieren so vor sich hin; Schulter an Schulter. Sie teilen sich einen scheinbar besonders schmackhaften Grashalm, sie schnuppern Nase an Nase an den Markierungen der anderen Hunde und buddeln gemeinsam ein Loch. Peace and Love!

Und urplötzlich fallen sie übereinander her und fetzen sich wie die Besenbinder. Warum? Keine Ahnung! Jedenfalls wurde ich - gelinde gesagt! - energisch und habe sie getrennt.

Sofort danach spazieren die beiden Schulter an Schulter weiter, teilen sich scheinbar besonders schmackhafte Grashalme, schnuppern Nase an Nase und...

Zurück blieb ein kopfschüttelnder Besitzer. Ich liebe Hunde - aber so richtig verstehen? Nee!

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19.07.
Ein Kornfeld und ein darin laufender Hund sind einfach faszinierend! Man sieht den Hund nicht und weis trotzdem immer wo er ist, weil sich die Halme längs seiner Spur bewegen. Mensch hat Spaß, Hund hat Spaß!

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18.07.
Der kleine Gauner hat ein Gespür dafür, wann er sich gefahrlos in der Küche bedienen kann und wann wir mehr oder weniger raffinierte Fallen aufgebaut haben.

Fast schon zirkusreif ist sein Geschick mit der Zunge; er angelt sich den Köder Leberwurst so geschickt, dass die Falle nicht zuschlägt.

So langsam verstehe ich Leute, die vom Verbrechen fasziniert sind!

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17.07.
In aller Herrgottsfrühe ist man alleine in den Feldern und Kalle durfte frei laufen. Wobei: Laufen? Wenn ich je den Begriff "wie vom Katapult abgeschossen" kapiert habe dann heute.

Diese Beschleunigung würde so manchem Sportwagenfahrer die Tränen in die Augen treiben!

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16.07.
Endlich wieder ein warmer Tag im Garten! Es geht doch nichts über Ballspielen (erlaubt) und tiefe Löcher buddeln (verboten). Immerhin war das Verhältnis von verboten zu erlaubt halbe/halbe - es könnte also schlimmer sein! Junghund bleibt eben Junghund...

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15.07.
Kalle hat zuviel Gras gefressen und sorgt dafür, dass wir das wischen nicht verlernen.

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14.07.
Die Chefin hat viele Termine und der Chef wurstelt den ganzen Tag im Garten rum - da muss ich aus Langeweile doch geradezu Blödsinn machen!

Wo Kalle recht hat... Es gibt halt so Tage, wo für die Hunde nicht sooo viel Zeit bleibt wie es sollte.

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12.+13.07.
Gestern war wieder so ein langweiliger Schlechtwettertag - dafür durfte ich heute mit meinem Kumpel Brutus durch die Felder rennen. An der Strasse haben wir unsere Frauchen natürlich an die Leine genommen; die sind ja manchmal so unberechenbar! ;o))
(Handyfoto - naja...)

Unsere Frauchen gehen gut an der Leine!

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11.07.
Uns plagt das schlechte Gewissen: Durch die Vorbereitungen für eine grosse Veranstaltung heute abend konnten wir uns nicht wie gewohnt um die Hunde kümmern. Blödes Gefühl!

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10.07.
Das Wetter ist und bleibt Mist und deshalb sind wir viel in der Wohnung. Folge: Kalle weis nicht wohin mit seiner Energie und macht aus Langeweile viel Blödsinn.
Hoffentlich wird es bald wieder schöner, damit wir in den Garten können!

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08.+09.07.
Dank des hervorragenden Sommers sind wir leider mehr in der Wohnung als im Freien; es ist nicht nur nass sondern auch kalt.

Da freut man sich doch auf 'ne Scheibe Brot, die man im kuscheligen Körbchen vor sich hin mampfen kann!

Bei Wasser und Brot...

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07.07.
Kalle hatte heute seine Lederjacke an und die Zigarrette im Mundwinkel - sprich er gefiel sich mit Halbstarkenallüren.
Gut dass wir Ganzstarke sind; die Jacke hängt wieder im Schrank und die Zigarrette ist aus!

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06.07.
Heute war ich nur mit meinem Kumpel Brutus unterwegs. Das hat richtig Spass gemacht - auch wenn Brutus beim rempeln die besseren Karten hatte... ;o))
Mein Chef hat noch mehr Bilder gemacht:
Klickediklack!

Boah - sind wir kaputt vom spielen!

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05.07.
Wenn schon im Schatten liegen dann auch gleich unter dem Stuhl der Chefin. Vorteil: Ausser dem Sonnenschutz gibt es auch schon mal eine Streicheleinheit. So lässt sich der Sommer aushalten!

Sur le pont...

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04.07.
Lunes mit seinen fast 13 Jahren ist bei dem schwülen Klima sowieso schlapp. Aber selbst Kalle zeigt langsam, dass ihm die Luft etwas ausmacht; er liegt schon mal länger im Schatten rum. Für uns sind das sehr erholsame Zeiten!

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03.07.
Erstaunlicherweise haben Kalle die heftigen Gewitter heute nicht viel ausgemacht. Ein paar mal hat es ja nun so richtig gescheppert - aber nix! Der Kurze blieb ruhig; Rumsbumstest bestanden! ;o))

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01.+02.07
Glückliche Hunde im Schatten! So lässt es sich aushalten: Fast den ganzen Tag im Garten und immer Unterhaltung.

So lässt es sich aushalten!

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30.06
Diese Schwüle... Die Hunde sind genau so schlapp wie ihre Futterspender. Komischerweise reicht es bei Kalle aber immer noch, seine Tiefbauarbeiten in unserem Garten fort zu setzen.

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29.06
Gemeinsamer Spaziergang mit der Trainerin und einer Gruppe von Hunden. Egal was man Kalle sonst nachsagen kann: Den sozialen Umgang mit anderen Hunden beherrscht er vorbildlich; da gibt es nichts zu meckern. Ob mit kleiner Mischlingshündin oder haushoher Dogge: Er kommt mit allen klar!

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28.06
Kalle ist sehr aktiv, möchte immer beschäftigt werden, braucht noch einiges an Ausbildung und man sollte ihn nicht zu lange unbeaufsichtigt lassen. Kalle aus Lönneberga...

Trotz allem lieben wir den kleinen Kerl genau wie unseren Lunes. Der lässt Kalle zwar ab und an strammstehen; wenn er ihn aber mal längere Zeit nicht sieht geht gleich die Suche los und Kalles Ohren sind danach wieder sauber wie geleckt.

Wir haben Kalle (und er uns) jetzt seit fast 5 Monaten und können uns ein Leben ohne ihn jedenfalls nicht mehr vorstellen.

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27.06
Noch ein Tag, an dem man dem Chef bei Erdarbeiten mal so richtig helfen konnte. Und was hat der sich gefreut...

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26.06
So sieht ein zufriedener Hund aus: Den ganzen Tag im Garten und immer ein paar Stöckchen zum dran rumknabbern. Kalle ist nach so einem Tag jedenfalls um vieles ausgeglichener als nach einem Tag in der Wohnung!

Hab ich Stöckchen bin ich glücklich!

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25.06
Das Abenteuer geht weiter: Noch eine nach vielen Jahren freigelegte Ecke im Garten. Das sind Gerüche!

Und zack wird Kalle wieder zu Indiana Jones.

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24.06
Es geht doch nichts über einen Sonnentag im Garten! Lunes döst vor sich hin und Kalle läuft Streife: Irgendwo muss doch das Abenteuer auf mich warten?!

Zur Not tut es auch ein neuentdeckter alter Ast, den man zerkauen und dann schön säuberlich stückweise auf der Wiese verteilen kann. Wofür haben die Futterautomaten denn 'ne Harke??

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23.06
Kalle hatte heute vormittag mal wieder seine Hörner ausgefahren. Fazit: Ernsten Stress erst mit mir, dann mit Lunes und zum krönenden Abschluss auch noch mit der Chefin.

Scheinbar hat er spätestens da gemerkt, dass er so nicht weiterkommt. Heute nachmittag hatten wir jedenfalls den denkbar liebsten Hund.

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22.06
Den hat mir die Chefin geschenkt - der Teddy-Pantoffel ist jetzt meiner! Mit dem darf ich schmusen und spielen und ihn durch die Gegend pfeffern und dran rumknabbern. Das tollste ist aber der hohle Bauch; da sind oft Leckerli drin und ich brauche immer richtig lange um sie rauszuangeln.
Was soll das wohl heissen:
"Spiel und Überraschung hat er jetzt - fehlt nur noch die Schokolade..." Der Chef sagt manchmal komische Sachen!

Edit am Abend: Jetzt können wir endlich etwas mit dem Begriff totgeliebt anfangen; es war eine kurze aber heftige Zuneigung. Der Teddyschlappen ist Geschichte!

Mein Teddy darf mit auf den Teppich

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21.06
Kalle in seinem Reich - denn der Garten gehört ihm!
Das glaubt er zumindest solange, bis Lunes andeutungsweise seine älteren Rechte vorbringt oder seine zwei biologischen Kraulautomaten das eine oder andere dazu meinen.
Aber egal - das kann doch King Lui nicht erschüttern... ;o))

Wer iss der Chef vonnz ganze? Ich!

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19.06
Wieder ein Tag für Indiana Kalle Jones: Wir sägen, schrauben und räumen im Garten und zaubern dem Junghund damit einen Abenteuerspielplatz erster Güte. Holzreste zum zerkauen, neue dunkle Ecken zum erkunden und das allerbeste: Immer und grundsätzlich im Weg stehen.

Da lacht das Hundeherz!

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19.06
Kalle ist ein begeisterter Ballspieler. Sein Problem: Der Ball ist so gross, dass er ihn kaum in die Schnauze nehmen kann.

Aber auch wenn er ihn manchmal nur mit den Eckzähnen festhalten kann bringt er ihn immer und immer wieder.

Hey Bundestrainer: Solchen Körpereinsatz verlangst du doch immer - hier steht dein Tierheim-Ronaldo!!!

Wo ist mein Trainer?

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18.06
Kalle erkennt jede Blösse, die man sich gibt. Man muss konsequent handeln - auch bei ganz banalen Dingen.

So langsam verstehe ich die Nöte meiner Eltern während meiner Pubertät...

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17.06
Sieht friedlich aus, woll? Aber: Kurz vorher hatten sich die beiden wegen eines winzigen Stückchens Kauknochen richtig in der Wolle. Nach mitleidlosem Entzug des Streitobjektes unsererseits legten sich beide wieder nebeneinander für ein Rätzerchen auf die Matte. Hunde!

Sofort nach Entsehung dieses Bildes war Kalle wieder mal auf der Jagd und - Halali! - stöberte eine Biene auf, die ihm aber unmissverständlich zu verstehen gab, dass sie Störungen so überhaupt nicht mag - dafür aber Hundenasen! Mit kaltem Wasser getränkte Tücher linderten als erste Hilfe den Schmerz.

Langeweile im Garten? Was ist das?? ;o))

Sommertag im Garten

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16.06.
Kalle gibt nicht auf und testet ständig seine Grenzen aus. Ein schmaler Grat für uns: Einerseits wollen wir den Hund nicht einschüchtern, andererseits braucht er schon eine starke Führung.

Alleine schon deshalb war die Entscheidung für eine Hundetrainerin richtig: Tipps für solche Fälle sind Gold wert!

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15.06.
Unterricht im Wald mit Komm-Übungen. Kalle ist voreingenommen: Auf Frauenstimmen hört er sofort - seinen Chef ignoriert er geflissentlich. Anscheinend bevorzugt er hohe Stimmlagen; nur deswegen lasse ich mich aber nicht auf Regensburger Sängerknabe umschulen! ;o))

Erkenntnis Nummer zwei: Wird der Abstand zwischen uns grösser als ungefähr 10 Meter ist alles aus; ob dann jemand ruft oder nicht ist ihm egal.

In vielen Dingen haben wir schon grosse Fortschritte gemacht - am "Komm!" müssen wir aber noch arbeiten.

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14.06.
Business as usual!

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13.06.
Einfach nur idyllisch! Sonne, Garten, Menschen, unsere Hunde und kein bisschen Gebrumme oder Streit oder andere Niggeligkeiten zwischen den beiden.
Entweder werde ich gleich aus meinem Traum wach oder es war wirklich ein herrlicher Tag!

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12.06.
Es ist schon skurril: Zwei Hunde, die zusammen laufen und buddeln und schon eher über- als nebeneinander schlafen knurren sich an wegen eines winzigen Stückchens Kauknochen. Unglaublich!
Oder eigentlich auch nicht, wenn ich so an menschliches Zusammenleben und die nichtigen Gründe für einen Streit denke. Natürlich nicht bei uns - nur bei anderen!! ;o))

Ich habe es geschafft, dass Kalle den Staubsauger nicht als feindlichen Eindringling in sein Reich betrachtet. An sich erfreulich - wenn ich nur wüsste, wie ich das geschafft habe...

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11.06.
Es geht doch nichts über einen Erdbeerjoghurt nach dem Frühstück - gut dass unsere Zungen so lang sind!

Lecker! Lecker!

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10.06
Und wieder ein Unterrichtstag. Kalles Fortschritte sind erfreulich; er ist wirklich sehr lernfähig.

Heute standen übrigens Suchübungen auf dem Stundenplan und da es um Leckerchen ging hat auch Lunes gerne mal 'ne Unterrichtseineinheit mitgemacht. Sie waren ja sooo fleissig!!

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09.06
Bitte keine falschen Gedanken: Kalle sitzt nicht etwa im Knast, sondern oben auf der Treppe und schaut durchs Geländer. Das ist sein Lieblingsplatz; dort hat er alles im Blick, seine Ruhe und neben sich die Schuhe der Chefin als Spielzeuge.

Sollte er die allerdings umgestalten ist der Gedanke an den Knast vielleicht doch nicht so abwegig...

Alles im Blick!

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08.06.
Heute durfte die Chefin mit Kalle an der Schleppleine üben. Die beiden haben sich unter den gar gestrengen Augen »»der Trainerin wirklich gut gemacht. Ob's Bilder gibt? Na klar!

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07.06.
Kalle an der Schleppleine - oder ich? Kommt wohl nur auf die Perspektive an... ;o))
Jedenfalls haben wir eine gute Stunde geübt.

Man selber rastet nach einigen Fehlschlägen entweder aus oder wird viel gelassener. Bis vor einiger Zeit gehörte ich noch zur ersten Gruppe; das hat sich aber spätestens gestern geändert. Auf jeden Fall hat also mindestens einer von uns was gelernt!

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06.06.
Wir haben heute den Vertrag mit der Trainerin auf die doppelte Stundenzahl erweitert. Kalle kapiert schnell - wir aber scheinbar nicht.

Auch nach vielen Jahren mit Hunden muss man immer noch dazulernen!

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05.06.
Wieder ein Tag an dem ganz klar wurde: Larifari gibt es bei Kalle nicht!

Entweder dreht er auf und ist kaum zu bändigen oder er liegt in seinem Körbchen und lässt sich durch nichts - aber auch gar nichts! - irgendwie stören. Hopp oder topp - der Junghund nach Bilderbuch!

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04.06.
Wir trauten unseren Augen nicht: Kalle fläzte sich quietschvergnügt im Körbchen von Lunes - bisher eine Ungeheuerlichkeit. Und wie reagiert Lunes? Er schaut sich das an und legt sich auf die Decke von Kalle.

Die beiden haben eindeutig einen Weg gefunden, gut miteinander klarzukommen!

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03.06.
Wir waren getrennt mit den Hunden unterwegs und mussten feststellen, dass die Stimmung zwischen den beiden danach etwas gereizter war.
Beide haben was gesehen und auch erlebt - aber eben nicht zusammen. Neid oder kleine Trennungsängste?

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02.06.
Heute hatte Kalle wieder Unterricht. Falsch: Eigentlich hatten wir Unterricht, denn wir müssen ja lernen, wie man Kalle etwas beibringen kann.

Eins war wieder mal klar zu erkennen: Kalle hat eine schnelle Auffassung und ist ganz schön clever. Hoffentlich nicht zu clever für uns!

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01.06.
Es liegt wohl an seinem dichten Fell/Unterfell: Kalle kann Hitze nicht gut ab. Nach dem Herumtollen auf der (schattenlosen) Hundewiese war er platt - aber sowas von! Wie sein Vorgänger Rocky ist er eher ein Schattenhund und damit das genaue Gegenteil von Lunes; dem kann es gar nicht heiss genug sein!

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31.05.
Passend zum Feiertag sind unsere Hunde sowas von lieb - mehr gibt es einfach nicht zu berichten!

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30.05.
Ich muss gestehen: An so manchen Tagen schafft mich Kalle! Er ist halt ein Junghund und will beschäftigt werden - am liebsten rund um die Uhr.

Apropos (innere) Uhr: Ab 5 Uhr morgens ist Kalle wach und wartet auf den Morgenspaziergang.
Ich habe noch nie so oft die Frühnebel über dem Teich in unserem Volksgarten miterleben dürfen. Hat was!

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29.05. - Für Ehren-Anne; schliesslich ist Freitag!
Der Lunes schläft, der Kalle wacht
der Chef hat schnell ein Bild gemacht.
Weil es das ist, was er gern will:
Zwei Hunde, Garten - ein Idyll!

Schlaf du mal - ich wache!

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28.05.
Heute war getrenntes spazieren angesagt: Kalle mit Frauchen und Lunes mit dem Chef. Sowohl den Hunden als auch ihren Führern hat das sichtlich Spass gemacht!

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27.05.
Die Vorgeschichte zu diesem Bild: Ein langer Spaziergang zur Hundewiese, ein wildes Getobe mit Kumpels auf der Hundewiese, ein langer Spaziergang zurück nach Hause. Und siehe da: Selbst der sonst hyperaktive Kalle war so kaputt, dass er im liegen gefuttert hat!

Aber keine Angst: Ein kurzes Schläfchen später mutierte er wieder zum Wirbelwind!

Bin ich kaputt...

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26.05.
Es war mal wieder »»Unterricht angesagt und trotz der kurzen Zeit kam doch so einiges rüber. Es ist wie beim Lernen am Musikinstrument: Man kann sich vieles anlesen und auch alleine üben; was aber so richtig weiterbringt sind die kleinen Tipps und Kniffe zur Umsetzung.
Langsam aber stetig kapieren wir Kalle immer besser und das ist ein gutes Gefühl!

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25.05.
Heute waren die beiden auf der Wittener Hundewiese; Lunes als Ortskundiger hat dem Neuling Kalle alles gezeigt.
Sie sind gerannt, sie waren im Wasser, sie haben viele andere Hunde kennengelernt und mit ihnen getobt und...

Folge: Zwei Hunde, die kaum noch laufen können und so was von kaputt sind. Aber glücklich kaputt!

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24.05.
Bei Kalle wirkt langsam die gewollte Reizüberflutung: Er wird beim spazierengehen an der Leine nicht mehr bei jedem Kaninchen und jeder Drossel wild. Ich bin mit den Hunden in den letzten Wochen bewusst oft in den Park gegangen, um genau das zu erreichen. Es scheint zu klappen!

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23.05.
Die beiden verstehen sich im Moment so gut - das ist schon fast unheimlich! An sich sollte das ja ein Grund zur schieren Freude sein, aber irgendwie trauen wir dem Braten nicht. Auha - wir mutieren scheinbar zu neurotischen Hundebesitzern...

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22.05.
Schon klar - dieses Motiv ist nicht neu! Es ist aber immer wieder verblüffend, dass diese Hunde sich oft richtig zoffen und ein paar Minuten später zusammengekuschelt ratzen. Eine stürmische Beziehung!

Lebendiges Kissen!

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21.05.
Ein ruhiger Tag! Selbst als Besuch kam ging es manierlich ab - Balsam für die Seele. Hoffen wir mal, dass es langsam der Normalzustand wird!

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20.05.
Diesen süssen Bären habe ich nach meinem gestrigen Selbst-k.o. von meiner Frau bekommen. Lieb, ne?

Kalle fand ihn übrigens auch ganz toll - ich konnte den Teddy gerade noch davor retten, von ihm totgeliebt zu werden... ;o))

Aua Nase...

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19.05.
Wie geht man spektakulär k.o.? Man hält einen pöbelnden Hund mit aller Kraft zurück; dann fehlt nur noch ein sich (warum auch immer) öffnender Karabinerhaken. Die mit aller Kraft ziehende Faust bekommt eine gewisse Eigendynamik und federt in die entgegengesetzte Richtung, in der sich dann das Gesicht befindet.

Ergebnis: Wunderschöne Sterne vor den Augen und eine blutige Nase. Dafür brauchen andere 'ne Wirtshausschlägerei!

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18.05.
Hätte ich gestern mal lieber nichts geschrieben...
Heute wurde ein Donnerwetter zwischen den beiden zum Orkan. Lunes betrachtet immer noch alle Gäste im Garten als sein Eigentum - wehe Kalle nähert sich! Sah echt schlimm aus und es flogen auch ein paar Haare. So richtig vergessen ist der Streit auch noch nicht; immerhin können sie sich aber in engen Räumen ohne zweite Runde begegnen und liegen auch wieder relativ nahe zusammen.

Nie zuvor habe ich mir so gewünscht, mich in die Gedankenwelt der Hunde versetzen zu können!

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17.05.
Mittlerweile haben Kalle und Lunes ihren Weg gefunden, um gut miteinander auszukommen. Kalle lässt Lunes wo es geht den Vortritt und übertreibt seine Schubsereien nicht. Und wenn doch mal gibt es zwar ein lautes Donnerwetter - das ist aber auch wieder ruckzuck vergessen und die beiden laufen/liegen/schlafen friedlich nebeneinander. Sind wir froh!

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16.05.
Eigentlich haben wir Kalle bis jetzt für einen Hund gehalten.
Aber kuck: Ist scheinbar doch ein Erdferkel!

Wo ist die Maus? Wo ist die Maus?

Wo ist die Maus? Wo ist die Maus?

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15.05.
Egal was ich heute versuche: Alles ist irgendwie falsch! Da mich Kalle beim Aufräumen mit seinen Versuchen mir zu helfen nicht gerade weiterbringt lasse ich ihn in den Garten. 2 Minuten später haben wir einen neues Schwimmbecken mitten auf der Wiese. Ich schicke Kalle rein. Ein paar Minuten später sind sämtliche Hundedecken neu in der Wohnung verteilt. Ich schicke Kalle raus. Der von mir frisch aufgefüllte Neu-Pool ist schon wieder ausgebaggert. Ich schicke Kalle rein. Kurz danach ist...

Ich behaupte weiterhin: Könnte man die überschüssige Energie dieses Hundes abzapfen wären unserere Rohstoffprobleme in der Zukunft teilweise gelöst.

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14.05.
Ich räume den Keller auf und verschaffe Kalle damit einen wunderbaren Abenteuerspielplatz: Altes Papier zum zerrupfen und Holzstücke zum zerkauen und Luftpolsterfolie, die beim draufbeissen so schön knallt und...

Wenn es nach ihm ginge könnte ich mir mit dem Aufräumen sicher gerne Zeit lassen. Indiana Kalle Jones...

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13.05.
Kalle hat unzweifelhaft ausgeprägte Jagdinstinkte - das habe ich heute am eigenen Leibe gespürt. Häh??

Ich spiele nichtsahnend auf der Gitarre und wippe natürlich den Takt mit dem Fuss mit - für Kalle wohl ein eindeutiges Beuteschema! Schliesslich bewegt sich da was und muss geschnappt werden. Ihr könnt mir glauben: Beim direkten Vergleich Hundezähne zu Menschenzehen schneiden die Zehen sehr schlecht ab...

Ich habe natürlich reichlich gemeckert; es tat ja auch weh. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich doch ein wenig geschmunzelt habe, weil ich mir Kalle auf einem Festival vorgestellt habe. Ich und meine Fantasie! ;o))

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12.05.
Das sind die selben Hunde, die sich vor einiger Zeit gefetzt haben wie die Besenbinder.

Pack schlägt sich, Pack verträgt sich!

Make love not war!

Make love not war!

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11.05.
Das Bild zeigt nicht etwa ein Schlittengespann auf dem Weg zum Nordpol, sondern Kalle und Lunes beim Spaziergang. Irgendjemand muss Herrchen ja mal den Volksgarten zeigen; wenn der an der Leine nur nicht so langsam wäre... ;o))

Wo bitte geht's zum Nordpol?

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10.05.
Vor kurzem hat Lunes unsere Nachbarin vor der ungestümen Begrüssung von Kalle beschützt und dabei kam es zu der ersten heftigen Auseinandersetzung zwischen den beiden. Seitdem sind die drei nicht mehr zusammengekommen; eine unschöne Situation.
Heute habe ich es versucht: Lunes durfte als erster zur Nachbarin und erst nachdem er sich ausgiebig gefreut hatte wurde Kalle von der Leine genommen und durfte auch, die richtige Reihenfolge wurde also eingehalten. Siehe da: Keine Probleme; hinterher lagen die beiden nebeneinander vor den Füssen der Nachbarin.

Ganz ehrlich: Dieser Versuch hat mich echt Nerven gekostet und es war auch nicht leicht für mich, die nötige Ruhe aufzubringen. Aber es hat sich gelohnt!

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09.05.
Wenn man bewusst auf die Signale seiner Hunde achtet erschliesst sich eine neue Welt. Klingt ein wenig theatralisch - schon klar! Aber es ist wirklich verblüffend, wie klar man manche Reaktionen der Vierbeiner voraussagen kann und wie das, was man früher für eine Drohhaltung hielt, nun ganz klar als "Ich bin friedlich - du auch?" zu erkennen ist.

Den Film über die Signale werde ich mir sicher noch öfter ansehen!

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08.05.
Als wir uns heute einen Film über die Signale der Hunde angeschauten haben wurde uns bewusst: In der Vergangenheit haben wir erschreckend wenig richtig gedeutet von dem, was unsere Hunde uns mitteilen wollten.

Da hielt man sich immer für verantwortungsvolle Hundebesitzer und hat doch in vielen Dingen so was von versagt!

Kalle oder besser Joe Cool hat uns dann später wieder aufgeheitert; nett von ihm!

Cool, wa?

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07.05.
Ab heute fängt für unsere Vierbeiner der Ernst des Lebens an, denn »»die Hundetrainerin war zum ersten mal da. Und so wie unsereins früher am Schulsprechtag (ausnahmsweise) ein Mustersohn war zeigten sich die Hunde beim Besuch auch von ihrer besten Seite. Wir sind ja sooo lieb...

Sind sie ja auch! Wir freuen uns aber über jeden Tipp, wie wir das Zusammenleben mit den beiden noch erfreulicher gestalten können.

Nach dem ganzen Lernstress war für Kalle wieder mal sein Lieblingsspiel angesagt: Fang den Schwanz. Es ist erstaunlich, wie lange er sich mit der Jagd auf sein Hinterteil beschäftigen kann!

Hab ihn!

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06.05.
Wenn man mit beiden Hunden zusammen spazierengeht kann man oft schmunzeln: Schulter an Schulter und die besten Freunde. Wenn es um Begrüssungen geht kann man sich ab und an nur in Sicherheit bringen: Zwei Löwen gehen aufeinander los.

Hätten wir beim Thema Haustiere vielleicht doch besser zu einem Aquarium tendieren sollen?? Zu spät... ;o))

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05.05.
Kalle hat ein geschecktes Fell und ist ansonsten schwarz. Tatsächlich?
Im Sonnenlicht war schon immer ein brauner Schimmer auf seinem Kopf zu bemerken; in den letzten Tagen kann man das auch ohne direktes Sonnenlicht bemerken. Setzt sich der vermutete kleine Münsterländer gegen den ebenfalls vermuteten Labrador durch? Vielleicht gar partiell - vorne Münsti, hinten Labbi, zusammen Kalli?? ;o))

Wir sind echt gespannt, wie Kalle ausgewachsen aussehen wird!

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04.05.
Lunes lässt sich von Kalle mittlerweile wieder so einiges bieten: Anrempeln, vordrängeln und sogar schubsen; da sieht er gutmütig drüber hinweg. Bei einer Sache aber ist Schluss mit lustig: Wenn Lunes mit einem von uns schmust und Kalle sich nähert hört man ein leises Brummen vom Althund. Leise aber wirkungsvoll: Kalle bleibt in einem Meter Entfernung stehn und wartet, bis er dran ist.

Wir glauben mittlerweile, dass Lunes auch erst mal mit seiner "Beförderung" klarkommen musste. Früher war Rocky der Boss und jetzt ist Lunes die Numero Uno in der vierbeinigen Fraktion. Eine ungewohnte Rolle, in die wir ihn da mit dem neuen Hund gedrängt und vielleicht auch unbedacht ein bisschen alleine gelassen haben.

Wenn die beiden aber auch in Zukunft so miteinander klarkommen sind wir froh!

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02./03.05.
Es wird mal wieder Zeit für einen Überblick, was unser Kallemann denn so macht:

Wir werden das alles mit viel Geduld hinbekommen!

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01.05.
Ein relativ ruhiger Tag: Keine Streitigkeiten zwischen den Hunden und Kalle hat nur geschätzte 80% seiner Leistungsfähigkeit zum besten gegeben. Reicht aber immer noch... ;o))

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30.04.
Es ist wirklich erstaunlich ruhig; bis auf ein kurzes angeblaffe ist seit Tagen Frieden. Was uns bis jetzt erspart blieb war die Situation, dass Kalle um einem Besucher herumhüpft. Wie Lunes da reagiert? Echt keine Ahnung!

Kalle ist auf jeden Fall ein sehr eigenständiger Hund, den man mit ignorieren oder einfach weitergehen nicht schocken kann. Es wird schwierig werden, seine Aufmerksamkeit gerade in heiklen Situationen zu bekommen.
Ich muss zugeben: Uns fehlen bis jetzt die Ideen!

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29.04.
Ins Haus ist Ruhe eingekehrt
und das ist auch sehr wichtig!
Denn das Getöse war verkehrt...
Für wen? Die Nerven - richtig!

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28.04.
So sieht ein Kalle aus, der (toi toi toi!) Frieden mit Lunes geschlossen hat und einen gemeinsamen grossen Morgenspaziergang samt folgendem opulenten Frühstück hinter sich hat. Tagwerk geschafft... ;o))

Aber so was von kaputt...

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27.04. Und eins für Conny - wuffwuff! ;o))

Manchmal ist es fast zu schön
die beiden friedlich/froh zu sehn
weil man als alter Pessimist
immer noch am grübeln ist
ob die Ruhe wirklich bleibt
oder ob sich Kalle reibt
an dem Althund wieder mal.
Halbstarksein ist schon 'ne Qual!

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26.04. Speziell für Anne!

Ist der Frieden trügerisch?
Sind sie doch noch kriegerisch?
Oder andersrum gefragt:
Ist jetzt Freundschaft angesagt?

Im Moment macht's Kalle richtig
und zeigt Lunes (das ist wichtig!)
seine Unterwürfigkeit.
Was ein Glück! Das wurd auch Zeit...

Ob's so bleibt? Wir werden sehn.
Ohne Zweifel: Es wär schön!

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25.04.
Es ist ja nicht so, dass wir die Hunde trennen müssten - sie kommen auf einem bestimmten Level gut miteinander aus. Voraussetzung: Kalle springt nicht an jemandem hoch oder macht zu lauten Zauber. Der Kurze hat mittlerweile aber auch gelernt, sich dem Althund nicht in den Weg zu stellen und ihm an engen Stellen den Vortritt zu lassen. Mit diesem Status Quo funktioniert es.

Auf die Dauer ist diese gespannte Athmosphäre natürlich kein Zustand; wir hoffen auf einen baldigen Termin beim Hundepsychologen. Ohne Hilfe kriegen wir trotz guten Willens nicht die Kurve.

Immer die Ruhe bewahren!

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23./24.04.
Im Moment ist Logistik angesagt: Wie kommt man mit den Hunden ins/aus dem Haus, ohne an Engstellen zu geraten?

Die beiden leben relativ normal nebeneinander; ein Problem ist der Moment, wenn Kalle überschwänglich um uns rum springen will. Glücklicherweise haben wir solche Momente in den letzten Tagen vermeiden können; auf die Dauer ist das aber kein Zustand.

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22.04.
Wenn das Thema nicht so ernst wäre könnte man oft schmunzeln: Die Hunde bemühen sich nach Kräften sich aus dem Weg zu gehen und dabei das Gesicht zu wahren. Bis jetzt hat es heute geklappt.

Immerhin ist klar zu erkennen, dass beide grundsätzlich keine Raufer sind. Wenn doch bloss diese momentan übersteigerte Konkurrenz nicht wäre!

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21.04.
So kann es einfach nicht weitergehen; wir werden wohl professionelle Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Auch wenn wir es geschafft haben, das Miteinander erträglich hinzubekommen - verlassen kann man sich auf den Burgfrieden nicht.

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20.04.
Siehe gestern und noch 'ne Schüppe extra! Es tröstet zwar im Moment nicht, aber mittlerweile haben wir von vielen anderen Hundebesitzern gehört, dass sie haargenau die gleiche Zeit durchmachen mussten. Übrigens egal ob bei Rüde oder Hündin!

Uns ist mittlerweile klar: Nicht die jetzige Situation ist ungewöhnlich - wir waren schlicht und einfach verwöhnt von unserem absoluten Traumpaar Rocky und Lunes!

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19.04.
Ein sehr unerfreuliches Wochenende! Kalle lebt sein Halbstarkenwesen voll aus und Lunes lässt sich nichts mehr bieten. Folge: Die Auseinandersetzungen der beiden nehmen an Schärfe zu; sie fetzen sich wie die Besenbinder. Wobei den beiden selber bis auf ein paar ausgerupfte Haare nichts passiert - sie hinterlassen aber reichlich Kollateralschäden.

Ein Halbstarker bedeutet bei zwei Rüden stressige Wochen für die Besitzer. Unsere fangen scheinbar gerade an.

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18.04.
Um den Eintragungen der letzten Tage ein wenig die Schärfe zu nehmen und um mal wieder was positives zu sagen: Kalle weiß genau, wann er Mist gebaut hat. Er ist dann so was von kleinlaut.
Was ihn aber nicht davon abhält, nach kurzer Zeit wieder knallhart zuzuschlagen. Um danach wieder kleinlaut zu sein. Was ihn aber nicht davon abhält... ;o))

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17.04.
Schaust du nach draussen rappelt's innen
weil unser Kalle wie von Sinnen
durch das Haus saust und dabei
auch was umfällt. Pech - Entzwei!

Schausst du ins Haus von der Terrasse
und denkst: Mensch toll - das ist doch klasse.
Man hört gar nichts von uns'rem Kleinen!

Kannst du danach ein Beet beweinen
in dem stickum und unverdrossen
gebuddelt wurde - und gegossen.
(Wenn es dann auch noch etwas stinkt
hat Kalle es gleich mitgedüngt!)

Die Moral von dem Gedicht?
Sorry - denn die gibt es nicht!

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16.04.
Um auf meine Eintragung von gestern zurückzukommen: Auch heute mussten wir oft tief durchatmen u.s.w.
Keine Ahnung woran es liegt - Wetter, Spitze der Pubertät, erste Frühlingsgefühle? Jedenfalls ist die Beaufsichtigung von Kalle ein Fulltime-Job; wenn man seinen Garten und das Haus mag bleibt einem nichts anderes übrig. Hyperaktiv heisst das wohl.

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15.04.
Welcher Hundebesitzer kennt das nicht: Man liebt seinen Hund/seine Hunde abgöttisch und trotzdem gibt es Tage, an denen man sich fragt, warum man sich das antut. Wenn ein Junghund zum Beispiel überhaupt keine Ruhe gibt und man sich nicht einmal umdrehen kann, ohne dass etwas umfällt oder verschwindet oder zerkaut ist oder...

Das war natürlich nur als Beispiel gedacht; nicht etwa das unser Kalle sooo was machen würde. Niemals! Und nicht etwa, dass uns Gedanken kommen würden an nächtliche Aktionen mit dem Ziel, den Hund unerkannt wieder über die Tierheimmauer zu werfen. Niemals! ;o))

Wer vehement bestreitet solche Gedanken ab und an zu haben lügt meiner Meinung nach! Es gibt Tage...
Wichtig ist nur, dass man nach so einem Gedanken tief durchatmet, über die eigene Fantasie lächelt, den Hund sanft streichelt und sich selber fragt: Was haben deine Eltern während deiner Pubertät wohl über dich gedacht? Eben!

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14.04.
Was soll man zu diesem Bild noch sagen?

Ich bin's - der Kalle

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13.04.
Am Ostermontag konnte man bei wunderschönem Wetter Hunde bei der Arbeitsteilung beobachten: Der Althund buddelte die Löcher und der Junghund gab die taktischen Anweisungen dazu; wie Jugendliche halt so sind wusste er natürlich alles besser. Ergebnis: Nach einiger Zeit kräftig auf die Mütze vom genervten Malocher. Verdient!

Gold oder Öl - was hast du gefunden?

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12.04.
Kalle fährt gerne im Auto mit - das ist wahrlich nicht zu übersehen. Wenn er mit Lunes hinten im Van sitzt und die anderen Autos durch die Heckscheibe betrachtet ist das Abenteuer pur für ihn.

Was sind wir froh; wenn man manchmal die Geschichten über ko**ende oder randalierende Hunde während der Fahrt hört und dann an die eigenen denkt tut das sowas von gut!

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11.04.
Kalle ist eindeutig gewachsen; selbst sein Halsband mussten wir heute gegen ein grösseres tauschen.
Ich hätte nie gedacht dass ich diesen Satz mal sagen würde, aber "hoffentlich wächst er nicht mehr!"
Bis jetzt konnten mir Hunde gar nicht gross genug sein; wenn ich mir aber vorstelle, diese gebündelte Energie in Hundegestalt wäre noch 20 Kilo schwerer... Auha!

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10.04.
Es ist wie bei den eigenen Familienfotos: Nicht jedes schmeichelt dem Dargestellten.
Die rausgestreckte Zunge von Lunes und die - sagen wir mal - eigenwillige Art zu sitzen von Kalle bringen die beiden garantiert nicht auf das Titelblatt eines Hundekalenders...

Jedenfalls haben die beiden sichtlich ihren Spass daran, bei schönstem Sonnenschein den Karfreitag im Garten zu verbringen.

Kaffe und Gebäck gefällig??

Dösen in der Sonne

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09.04.
Kalle ist normalerweise krawetzig und kaum zu bändigen und treibt uns oft an den Rand des Wahnsinns. Und man wünscht sich Ruhe - wenigstens ab und zu.

Dann passiert heute genau das, was man seit langem ersehnt: Der Hund ist ruhig, der Hund schläft viel - man bemerkt ihn kaum. Und was beschäftigt die Besitzer dieses kleinen Prinzen? Ist der Kleine krank, hat er wohl Schmerzen, müssen wir zum Arzt?

Hundebesitzer sind manchmal schon etwas eigenartig... ;o))

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08.04.
Kalle wird geschlechtsreif und damit ein direkter Konkurrent von Lunes - das ist wirklich nicht zu überhören! Die Langmut des Althundes schwindet merklich und Kalle bekommt für Sachen, die Lunes vorher gnädig durchgehen ließ mittlerweile reichlich Mecker: Lunes steht im Rudel über Kalle und das soll auch so bleiben!

Bisher blieb es beim meckern und kurz danach war wieder schnubbeln angesagt. Solange sich alles in diesem Rahmen abspielt gibt es für uns keinen Grund den Schiedsrichter zu machen.

Und wieder mal: "Gut, dass wir diese Phase schon kennen!"
Jemand der zum ersten mal zwei Rüden hält hätte mit diesem Abschnitt im Zusammenleben der Hunde eventuell so seine Schwierigkeiten. Manches sieht auch wirklich heftig aus - ist es aber nicht! Man selber muss die Ruhe bewahren und an die Hunde weitergeben.

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07.04.
Heute war nichts grau, sondern es gab nur weiß oder schwarz: Entweder hat Kalle gezaubert und man konnte sich nicht einen Moment wegdrehen ohne das er was anstellte.
Oder er hat sich fallenlassen und gepennt. Egal wo, egal mit wieviel laufenden Beinen um ihn herum, mitten im Eingang - plumps und ratz!

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06.04.
Da läuft man so nichtsahnend durch den Garten und plötzlich schiebt Herrchen ein brummendes und grasfressendes Ungetüm über die Wiese. Das habe ich aber erstmal so was von verbellt!

Ich musste mit Kalle ganz nah an den Rasenmäher gehen; den hat er dann mit langem Hals ganz vorsichtig untersucht und erstmal als nicht sooo gefährlich eingestuft. Bis ich dann weitergemäht habe - so ein lautes Gebell kannte ich von dem Kurzen noch gar nicht!

Nach einiger Zeit hatte sich Kalle aber an das Teil gewöhnt und in unserem Garten wurde es merklich stiller.


Kommen wir nun mal wieder zur beliebten Rubrik "Nee - das ist doch gestellt, oder?"
Ist es nicht! In genau dieser Haltung relaxt Kalle stundenlang in seinem Körbchen!

Immer locker bleiben!

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04.+05.04.
Ein ruhiges Wochenende mit positiven Gedanken: Trotz aller Wildheit und seinem Pubertätsgehabe merkt man Kalle an, dass er sich so langsam an unseren Tagesablauf gewöhnt hat. Für einen so jungen Hund geht er sehr gelassen mit unseren Marotten um.

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03.04.
Heute bin ich mit Kalle den selben Weg nach Lütgendortmund-City gegangen wie vor 5 Wochen und siehe da: Ein total abgeklärter Hund, den nichts mehr erschüttert. Dachte ich!

Das galt nämlich wirklich nur für den schon bekannten Weg. Kaum waren wir in unserem "Park der Generationen" angekommen mit spielenden Kindern, haufenweise Fussgängern und (vor allen Dingen!) massenweise herumrollenden Bällen war es mit Kalles Gelassenheit vorbei. Ich muss zugeben: Im Stillen habe ich mir so vorgestellt, was ein frei herumlaufender Kalle da alles so angestellt hätte und dabei gegrinst. Oha!

Aber auch an der Leine kam Kalle auf seine Kosten. "Och ist der niedlich!" und schwupps - immer wieder Streicheleinheiten. Eigentlich müsste er unter dem Hals und auf dem Kopf schon kahle Stellen haben...

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02.04.
Der erste Test am Fahrrad - gar nicht mal so schlecht!
Ansonsten kontrolliert Kalle den ganzen Tag über jedes bisschen Gartenarbeit und hilft auch fleissig dabei. Wobei wir über einige seiner Hilfsangebote gar nicht sooo erfreut sind; er kapiert einfach nicht, dass Pflanzen tatsächlich besser in der Erde aufgehoben sind und Rankstäbe eigentlich auch nicht dauernd wieder rausgezogen werden müssen.

Er lernt halt noch - der Kleine... ;o))

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01.04.
Kalle ist ruhig und gehorsam, zieht nicht an der Leine und bewegt sich durch die Wohnung und den Garten langsam und wie auf Zehenspitzen.

April-April!!!

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31.03
Heute war der erste Frühlingstag in Kalles Leben! Wir hätten es nicht für möglich gehalten - aber er hat noch ne Schüppe draufgelegt. Kalle war auch bisher schon sehr lebendig (die Untertreibung des Jahres!); heute in der Sonne aber mutierte er zur sprichwörtlichen Wildsau. Was soll das erst mal im Sommer geben? Unsere Fantasie schlägt Purzelbäume...

Veronika - der Lenz ist da! Veronika - der Lenz ist da!

Veronika - der Lenz ist da! Veronika - der Lenz ist da!

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30.03.
Kalle konnte sich bisher seine Liegedecken und -plätze überall aussuchen - nur die Körbchen von Lunes waren tabu. Aus dem Gedanken heraus, dass auch Kalle ein Körbchen ganz für sich braucht hat er nun sein eigenes und wir passen auf, dass Lunes es nicht instandbesetzt.
Wie man sehen kann fühlt Kalle sich in seiner Burg pudel- nee, mischlingswohl!

Meins!

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29.03.
Kalle muss unendlich viel und oft pinkeln. Das ist in seinem Alter zwar nichts aussergewöhnliches - wir werden es aber trotzdem beobachten müssen.

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28.03.
Kalle kommt verstärkt in die Sturm- und Drangzeit: Er versucht sowohl bei uns als auch bei Lunes seinen Rang innerhalb des Rudels neu zu definieren. Betonung auf "versucht".

Wir kennen das Spiel seit unserem ersten Hund und machen deshalb nicht den lass ihn mal - das wird schon noch! Fehler. Das würde nämlich garantiert nicht und man hätte in der Zukunft einen dominanten Hund, mit dem ein soziales Zusammenleben nur noch nervig wäre. Nein danke! Man kann seinen Hund lieben und ihm trotzdem konsequent seine Grenzen klarmachen.

Auch Lunes gewährt keinen Welpenbonus mehr; hat er es sich bis jetzt gefallen lassen, dass Kalle ihm manchmal wortwörtlich die Decke unter dem ... - also dem Hintern weggezogen hat gibt das jetzt ein zwar kurzes, aber gewaltiges Donnerwetter. Was die beiden nicht daran hindert, kurz danach zusammen auf einer Decke zu dösen. Versucht - verloren - vertragen - vereint! ;o))

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27.03.
Nach dem Spieltag gestern ist heute eindeutig wieder ein Designtag: Alles, mit dem Kalle in Berührung kommt, sieht danach irgendwie anders aus. Colani wäre stolz auf ihn...

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26.03.
Lunes ist ein total gelassener Hund - und das ist auch gut so! Er bringt Ruhe in das Leben mit Kalle, weil er eben nicht auch noch aufdreht. Das liegt übrigens nicht an seinem Alter; er war schon immer ein Hund, der unglaublich viele Stunden in seinen jeweiligen "Körbchen" verpennte. Als geborener Spanier weiß man seine Siesta eben zu schätzen!

Es ist aber nicht so, dass Kalle sich in dieser Zeit langweilt. Entweder spielt einer seiner Futterspender mit ihm oder er beschäftigt sich stundenlang mit seinem Lieblings-Gummispielzeug. Seine Verrenkungen dabei sind oft sehenswert; die auf dem Bild ist noch harmlos!

Mein allerliebstes Spielzeug!

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25.03.
Unseren Rocky haben wir beim spazierengehen nur Känguru genannt, weil er vor lauter Lebensfreude oft auf den Hinterbeinen durch die Felder gehüpft ist. Lunes wiederum lief in seiner Jugend wie eine Gazelle: Blitzschnell und dabei elegant hakenschlagend; den hat kaum ein anderer Hund je fangen können.

Bei Kalle trifft eigentlich nur das Wort Kanonenkugel zu. Oder um in der Tierwelt zu bleiben: Er ähnelt beim rennen einem angreifenden Nashorn, denn er wird rasend schnell und ist dabei völlig unbeeindruckt von Dingen, die eventuell im Weg stehen/liegen/hängen.

Känguru, Gazelle, Nashorn - wir steigern uns... ;o))

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24.03.
Heute hat Kalle das erste mal Jagdinstinkt gezeigt; saß da doch tatsächlich ein Kaninchen im Wald!
Wir müssen uns überlegen, wie man den Kurzen in solchen Situationen erfolgreich ablenken kann. Es ist uns ganz und gar nicht egal, wenn Hunde hinter Tieren herhetzen - auch wenn andere Leute das lapidar als "Jogging für den Hund und das Kaninchen" abtun.
Das gejagte Tier sieht das garantiert ganz anders!

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23.03.
Kaum düst man im Tiefflug durch einen Wald, dekoriert einen Garten um, kalbert mit seinem Kumpel und folgt den biologischen Futterautomaten neugierig und unermüdlich treppauf/treppab - schon ist man müde! Jaja - wenn man so in die Monate kommt... ;o))

Manchmal tut uns dieser Anblick richtig gut: Ein friedlich schlafender Kalle! Isser nich niedlich???

Kalle ruht = Ruhe im Haus!

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22.03.
Bei uns bepinkelt sich Kalle vor Freude nicht mehr - aber wenn er jemand fremden begrüsst läuft er aus. Uns wäre es andersherum lieber weil weniger peinlich - aber irgendwie hat der Kurze da seinen eigenen Kopf!

Irgendwann mal können uns bestimmt auch fremde Leute ohne Gummistiefel besuchen - bis dahin heisst es weiter "Lappen bereit?".

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21.03
Auch heute ließ Kalle keine Ruhe, bis er mit seinem Tunnel spielen durfte. Durchgelaufen ist er am wenigsten...

Das letzte Bild zeigt ein paar verträumte Frühlingsblumen, deren Blüten durch die Tunnelarbeiten eines gewissen Junghundes das Frühjahr wohl nicht mehr erleben werden.

Tunnelspiele...  Tunnelspiele...

Tunnelspiele... Das Ende eines Frühlingsbeetes

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20.03.
Was ganz seltenes: Ein normaler Tag! Kalle ist weder besonders krawetzig noch der Traumhund an sich; er stellt zwar ein bisschen was an aber doch nicht so, dass man gleich an einen kompletten Wechsel auf andere Haustiere denkt... ;o))

Besonders angetan hat es ihm sein Agility-Tunnel. Egal ob beim durchlaufen, damit rumkullern, drüberspringen, drauf reiten oder einfach nur triumphierend durch den Garten schleifen - das Dingen hat er in sein Herz geschlossen.

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19.03.
Der Tag gestern wurde doch nicht so schlimm wie erwartet, weil wir Kalle schlicht müde gemacht haben: Mehrere Spaziergänge inclusive Spieleinlagen mit anderen Hunden bescherten uns einen total lieben weil total müden Hund. Training als Theraphie - hat was!

Heute ist Kalle erstaunlich ruhig; ob er uns wohl nur in Sicherheit wiegen will, um nicht wieder so gescheucht zu werden??

Im Ernst: Wenn einer schon bei seinem dösenden Kumpel Wache hält - was soll der schon gross anstellen? (Heute abend wissen wir mehr...)

[Edit] Jetzt ist Abend und Kalle hat
a: es geschafft, die Gartenarbeit für uns nicht allzu langweilig werden zu lassen ("Wo ist denn verflixt noch mal schon wieder das/der/die...? Kalle - aus!")
b: am Gartenzaun Streicheleinheiten ohne Ende bekommen ("Och - ist der süss!") und
c: dank gespendeter Schweineöhrchen plus Turboverdauung (oder besser Turbovergasung) zusammen mit seinem Kumpel dafür gesorgt, dass die Luft in der Wohnung nicht nur langweilig nach Frühling riecht.

Alles in allem ein schöner Tag!

Keine Gefahr in Sicht, Lunes!

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18.03.
Mittlerweile haben wir Kalle lange genug um zu erkennen, wann "so ein Tag" beginnt: Ein Tag, an dem man ihm besser nicht den Rücken zukehrt; Hundebesitzer werden das verstehen.
Jede Wette: Heute ist so ein Tag; wenn Kalle dermassen lässig-locker auf seinem Hintern sitzt ist das die Ruhe vor dem Sturm und kurz danach ist der Teufel los.
Langweilig wird es heute garantiert nicht!

Cool, ne?!

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17.03.
Kalles Vorgänger Rocky sprang gerne ins Wasser und schwamm seine Runden, lag bei strömendem Regen geniesserisch auf der Wiese und auch keine Pfütze war vor ihm sicher. Aber wehe er sah, dass einer von uns den Gartenschlauch aufdrehte! Und schwupps lag der Rocky irgendwo in voller Deckung bis die Gefahr, auch nur einen Tropfen mitzubekommen, endgültig vorbei war.

Was für ein Gegensatz: Als ich heute das Hundehaus ausgewischt und danach ausgespritzt habe hatte Kalle sichtlich Freude daran, durch den Wasserstrahl zu laufen und sich immer wieder pladdernass spritzen zu lassen. Da wir ihn vor kurzem auch (aus Rücksicht auf die Enten) davon abhalten mussten, quer durch den kleinen Teich in unserem Park zu schwimmen können wir mit Sicherheit sagen: Kalle ist alles mögliche - aber sicher nicht wasserscheu!

Er ist eben rundherum ein Spielmops - ob nass oder trocken!

Kicken oder Tunnel, Alter?!

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16.03.
Eigentlich sollte es ja gar nicht so schwer sein, die Grösse eines Hundes zu messen: Der Hund steht still und mit einem Zollstock ist das ruck-zuck erledigt. Jaaaha...

Und dann gibt es Kalle. Still stehen an sich ist schon ein Fremdwort für ihn und dann ist da ja noch der Zollstock. Erstens: Was ist das? Zweitens: Wofür ist das Dingen? Drittens: Aha - zum reinbeissen und spielen. Na denn woll' wa ma!

Und so vergeht die Zeit wie im Flug bei dem Versuch, einen vor Lebensfreude rumtollenden Hund dazu zu bringen, sich "mal anständig hinzustellen". Rückenlage ist doch so was von interessanter! ;o))

Um langsam zum Schluss zu kommen: Einen Beruhigungskaffee später (nur zur Sicherheit: für uns!) hatten wir dann tatsächlich (und mit Glück) ein Ergebnis. Kalle hat eine Schulterhöhe von 52 und hinten ist er 54 cm hoch. Da sich vorne noch anpasst und er sicher auch noch etwas wächst schätzen wir, dass er ausgewachsen eine Grösse von 55 Zentimeter haben wird.

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15.03.
Da es heute so gar nichts aussergewöhnliches zu erzählen gibt ist es Zeit für ein kleines Fazit. Fangen wir mit dem an, was noch nicht so toll ist:

Kommen wir zu den positiven Entwicklungen: Mit dieser Bilanz können wir gut leben!

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14.03.
Heute stand ein Besuch im Tierheim an; wir wollten einfach mal testen wie der Kurze sich verhält.

Kalle hatte auf jeden Fall schon mal kein Problem mit dem Besuch; schlechte Erinnerungen hat er dort also ganz bestimmt nicht gemacht. (Hätten wir uns bei dem ausgesprochen netten Mitarbeitern auch nicht vorstellen können!)

Letztere hatten dann nach knapp 6 Wochen mal wieder das Vergnügen, sich von einem vor Wiedersehensfreude windenden Kalle das Gesicht abschlabbern zu lassen.
Er hat das jedenfalls sichtlich genossen; auch das vorFreudeaufdieSchuhepinkeln klappte noch ganz gut... ;o))

Immer wieder unser Appell an zukünftige Hundebesitzer: Besucht vor einem teuren Kauf beim Züchter erst die umliegenden Tierheime - es warten Traumhunde auf euch! Wenn das Tierheim dann noch so gut geführt wird wie das Bochumer kann man sicher sein, dass man kompetent beraten wird.

Gebt den Tierheimhunden eine Chance - sie haben es verdient!

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13.03.
Man kann schon ewig Hunde halten und ist trotzdem immer wieder aufs neue verblüfft! In der Wohnung darf Kalle sich nicht den Körbchen (auf jeder Etage ist eins) von Lunes nähern - geschweige denn hineinlegen. Das sind die letzten verteidigten Bastionen des Althundes, die Kalle auch respektiert.

Heute morgen schaue ich durch die Scheibe in das Hundehaus und was sehe ich? Lunes und Kalle einträchtig nebeneinander im Körbchen! Merke: Im Haus niemals - draussen unter sich ist kuscheln angesagt.

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12.03.
Was für ein Unterschied: Noch bis vor ein paar Tagen war Kalle ein hyperaktiver, kaum zu bändigender Hund und nun ist er ein lieber, ausgeglichener Hausgenosse. Das kann einfach kein Zufall sein; scheinbar brauchte Kalle das Gefühl eines eigenen Raumes, den er nur mit Lunes und nicht mit uns teilen muss. (Und den er auch nach seinen Vorstellungen umdekorieren darf; Lunes lässt ihn gönnerhaft gewähren!) Vielleicht ist es auch einfach die Erinnerung an das Tierheim, denn dort hat er ja auch so gelebt. Warum ist eigentlich auch egal - das Ergebnis ist jedenfalls sehr positiv.

Nicht dass da was falsch rüberkommt: Kalle ist immer noch ein Energiebündel ersten Grades; wehe wenn er losgelassen...
Wenn er sich aber im Wald und/oder im Garten ausgepowert hat wird er so ruhig, dass wir ihn ab und an suchen müssen. Er liegt dann in einer seiner Lieblingsecken und schläft oder verfolgt gelassen das Geschehen rund um ihn herum. Die letzten Nächte waren auch ruhig - was will man mehr? Unserem Nervenkostüm tut seine Läuterung jedenfalls gut; dem von Lunes sicher auch.

Vielleicht hat er ja auch nur ganz einfach kapiert, dass er bei uns endgültig zu hause und willkommen ist!

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11.03.
Verblüffend: Kalle besteht auf seinem Schlaf im Hundehaus. (Für Lunes ist das eh nichts neues; er hat zusammen mit Rocky sein ganzes Leben lang draussen geschlafen.) Kalle aber ist nach dem ersten Versuch kaum noch vom Gartenhaus wegzubekommen.
Ob es wohl auch daran liegen kann, dass in den letzten Tagen wundersamerweise immer ein paar Leckerchen in den Hütten zu finden waren? ;o))

Seit Kalle zusammen mit Lunes draussen pennt ist er jedenfalls spürbar ausgeglichener und ruhiger geworden. Und auch noch kreativer: Seine unterschiedlichen Arrangements der vielen Decken und Läufer im Hundehaus sind einfach sehenswert!

Nur zur Sicherheit: Das Hundehaus ist ein grosses und vollisoliertes Gartenhaus mit zwei auch noch mal isolierten Hütten, einem Fenster und einer Boden-bis-Decke-Panoramascheibe; hat also mit einem Zwinger nichts gemein. Habe ich den Anschluss an die Zentralheizung schon erwähnt?

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10.03
Nach dem Fiasko gestern morgen haben wir lange überlegt, was wir ändern müssen. Ergebnis des Brainstorming: Ein von uns gestern fast durchgehend beschäftigter Hund und zum auspowern mehrere lange Spaziergänge. Der Erfolg gab uns recht: Selbst bei der Premiere "Schlafen im Hundehaus" gab es keine Probleme; Kalle holte sich Decken und Kissen vor die Panoramascheibe und thronte darauf heute morgen fröhlich wie Graf Koks.
Nach einem Morgenspaziergang im matschigen Wald war es dann so weit: Seliges ratzen auf der zweitliebsten Decke und in den wachen Momenten ein so was von lieber Hund!

Weil die beiden mittlerweile echte Kumpel geworden sind rollte auch Lunes sich solidarisch in seinem Körbchen zusammen und schnarchte mit!

Schnarch-Duett  Schnarch-Duett

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09.03.
Ich muss zugeben: Auch wenn man dank langer Erfahrung schon reichlich gelassen geworden ist, bringt einen so mancher Anblick doch aus der Fassung. Ohne jetzt näher darauf einzugehen nur so viel: Wir brauchen bald wieder eine neue Packung Haushaltspapier; unser Verbrauch ist enorm. Den Rest überlasse ich der Fantasie des Lesers.

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08.03.
Nur damit uns nicht alle um unseren Engel beneiden: Er hat natürlich auch so seine Mucken, an denen wir noch reichlich arbeiten müssen! Blumen köpfen (müssen wohl lecker sein) und Ambitionen zum Tiefbau (ein Bagger ist nix dagegen) sind nur zwei seiner Unarten; es gibt noch so einige andere. Der perfekte Junghund ist halt noch nicht erfunden worden!

Und wenn: Ich bin mir nicht sicher, ob wir so einen haben wollten. Eher nicht!

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07.03.
Der nächste grosse Kalle-Test: Eine längere Autofahrt zusammen mit Lunes im Laderaum unseres Kombis.
Wir hatten alles mögliche erwartet/befürchtet; dass er sich einfach hinsetzt, aus dem Fenster schaut und die Fahrt geniesst hat uns doch etwas überrascht. Schliesslich musste er sich den Platz mit Lunes teilen - das war aber überhaupt kein Problem; die beiden haben sich platzmässig sofort arrangiert.

Prüfung locker bestanden!

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06.03.
Wo nimmt der Hund nur diese Energie her? Ein freilaufender Kalle ist im wahrsten Sinne des Wortes umwerfend und unermüdlich. Dabei stört ihn (wie übrigens Lunes auch) die momentane Matsche kein bisschen - er muss die Bude ja auch nicht sauberhalten.

Wofür hält man sich als anständiger Hund denn auch Hauspersonal mit ständig bereitstehendem Wischer... ;o))

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05.03.
Kalle freut sich über Herrchen - Kalle bepinkelt sich. Frauchen bleibt in der gleichen Situation trocken. Bin ich irgendwie anders? ;o))
Wofür gibt es das Internet mit seinen Foren? Frisch ans stöbern!

Auch dort natürlich unterschiedliche Meinungen: Welpen bis zu einem halben Jahr haben ihre Blase nicht so unter Kontrolle und das ist normal, kraulen am Bauch hat die gleichen Folgen wie bei der Hundemutter, die zur Anregung von Blase und Darm am Bauch des Welpen leckt, bepinkeln ist ein Zeichen der Hochachtung vor dem Ranghöheren, es ist einfach nur Angst...
3 Schreiber, 4 Meinungen!

Ich werde vorerst einfach mal versuchen, Kalle nicht mehr in gebückter Haltung zu kraulen, sondern mich schon vorher hinzuknieen (keine unbewusste Drohhaltung) und ich werde ihn - so schwer mir das auch fallen wird - bei der Begrüssung erst einmal ignorieren, damit der erste Überschwang bei ihm raus ist und wir das Kraulen in ruhigerer Athmosphäre geniessen können. Schliesslich ist Kalle stubenrein und weder verschüchtert noch versucht er bei mir die Dominanznummer - es ist also vielleicht wirklich nur eine Kleinigkeit in meiner Körperhaltung, meinen Gesten oder beim Timing.

Vasuch macht kluch!

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04.03.
In den letzten Nächten haben wir testweise nichts vor die Sofas gestellt und ich muss zugeben, dass sich morgens keiner von uns beiden um den ersten Blick ins Wohnzimmer gerissen hat.
Wir wurden angenehm überrascht: Kalle hatte es sich weder auf einem der Sofas bequem gemacht noch weiter an einem Stuhl rumgeknabbert; er hat sich stattdessen sein Körbchen vor die Wohnzimmertür gezogen und geratzt.

Ich wage mal ein vorsichtiges Hurra!

Als ob ich was anstellen könnte?!

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03.03.
Mittlerweile sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass bei Kalle das geistige Wachstum hinter dem körperlichen zurückgeblieben ist. Das soll jetzt nicht heissen, dass er dumm wäre - ganz im Gegenteil! Er ist sehr aufmerksam und kapiert auch fix worum es geht.

Wir wissen natürlich nicht, wo und wie Kalle seine ersten Monate verbracht hat und später im Tierheim war seine Welt natürlich auch eher begrenzt. Er hat jedenfalls ein unheimliches Defizit an Eindrücken; man könnte manchmal glauben, dass ihm alles ausserhalb der Wohnung neu ist.
Nicht nur in dieser Hinsicht ist Kalle körperlich zwar 6 oder 7, geistig aber nur 3 oder bestenfalls 4 Monate alt; so haben sich jedenfalls unsere früheren Welpen in dem Alter benommen.

Mit dieser Erkenntnis fahren wir alle besser: Kalle wird von uns nicht überfordert und wir kommen auch besser damit klar, wenn er mal wieder vor Freude auf unsere Schlappen "tröpfelt" oder an unseren Fingern herumkaut. Dafür ist er nämlich eigentlich schon zu alt.

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02.03.
Der Garten als Abenteuerspielplatz und der fixe Kalle - eine für uns arbeitsreiche Mischung! Warum? Kalle buddelt irgendwo - man schimpft ein bißchen und füllt das Loch. In dieser Zeit hat er eine Pflanze angeknabbert. Man schimpft ein bißchen, während man hingeht. In dieser Zeit buddelt Kalle ein neues Loch hinter unseren Rücken. Man schimpft ein bißchen und...

So einen Angestellten wünscht sich sicher jeder Arbeitgeber: Immer agil, immer voll wach und immer sehr effektiv in dem, was er gerade macht. Wir sind in dieser Frage verständlicherweise etwas anderer Meinung, obwohl wir seine Unermüdlichkeit eigentlich bewundern. Wo er doch so fleissig ist - der Kleine!

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01.03.
Drei Tage war der Kalle krank.
Jetzt fetzt er wieder - Gott sei Dank!

Er ist wieder der alte und hat sichtlich zu seiner gewohnte Form zurückgefunden. Nix mit lebenslangem Schock wegen des Tischunfalls - nur eine kurze Zeit der Besinnung!

Einerseits freuen wir uns natürlich, andererseits... ;o))

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28.02
Kalle ist überschwänglich, Kalle ist neugierig, Kalle ist manchmal ausser Rand und Band - aber er stellt nichts an!

Uns ist eingefallen: Vor seiner "Läuterung" hat er als letztes noch beim spielen unseren kleinen Wohnzimmertisch umgeworfen. Ein Mordskrach - der Tisch donnerte auf den Boden, ein Glas und eine kleine Terrakottaschüssel fielen runter und zerlegten sich klirrend auf den Fliesen. Das alles passierte direkt neben ihm.
Wir haben nicht mit ihm geschimpft; sowas kann beim Spiel halt vorkommen. Aber vielleicht hat ihn alleine das Getöse schon geschockt. Seitdem ist er jedenfalls ein lieber Hund! Nee Quatsch - das war er vorher auch schon. Noch lieberer Hund muss es heissen.

Gibt es eigentlich auch ein "DSDLZ" - Deutschland sucht die längste Zunge? Ich hätte da jemanden zu melden!

Gruppenbild mit Dame

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27.02.
Irgend jemand hat uns neulich gefragt, ob Kalle und Lunes sich denn überhaupt mögen.
Geht so... ;o))

Kommune 1

Heute nachmittag habe ich mit Kalle einen grossen Spaziergang durch unseren Volksgarten und "Lütgendortmund-City" gemacht. Auf ihn stürzten sichtlich unendlich viele neue Eindrücke ein, die er bisher garantiert noch nicht kannte; von seiner Zeit im Tierheim her sowieso nicht und auch bei uns ist er bis heute immer die eher beschaulicheren Strecken durch unsere ruhige Strasse Richtung Wald gegangen.

Die ihm bisher bekannte Welt mit all ihren Gerüchen, Geräuschen und vielen anderen Eindrücken ist nach diesem Spaziergang sicher ein ansehnliches Stück grösser geworden.

Ganz am Rande: Auch heute benimmt sich Kalle tadellos - langsam wird uns die Sache wirklich mulmig!
Na ja - so ein paar kleine Schoten hat er schon gerissen. Aber wirklich nur gaaanz kleine!

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26.02.
Heute ist uns Kalle unheimlich, denn er ist einfach nur lieb und stellt nichts an. Selbst im Umgang mit Lunes ist heute Peace and Love angesagt; die beiden sind nur am schnubbeln. Ob wir vielleicht besser zum Tierarzt...?

Spaß beiseite: Man wartet andauernd darauf, dass endlich was umfällt oder wie durch Zauberhand verschwindet oder...   Das wäre normal. Aber nix!
So blöd es auch klingen mag - uns macht das nervös!

Das ist übrigens der Stand 18.40 Uhr - er hat also noch gut 5 Stunden. Warten wir mal ab.

21.50 Uhr und immer noch nichts; dieser Tag wird rot im Kalender angestrichen! Egal was noch kommen sollte: Das ist die längste Zeit ohne "aus!", "weg da!" oder "was hast du da denn angestellt?!" seit wir Kalle haben.
Sollte Dr.Kalle tatsächlich Mr.Hulk besiegt haben?

Der Tag geht zu Ende und es ist tatsächlich nichts passiert. Kalle war einfach nur lieb!

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25.02.
Die Schuhe neu sortiert und sämtliche Decken aus allen Hundekörbchen auf verschiedene Etagen verteilt und den Blumenkasten im Garten umgeworfen und die Pflanze abgekaut und ein Gitarrenkabel zernagt und noch so dies und das - iiich soll das gewesen sein? Nöh! Wie - du glaubst mir nicht? Können denn diese Augen lügen??

Iiich? Neee!

Ich gebe zu: Wir haben heute fast die Nerven verloren - Kalle war hyperaktiv. Dann aber wurde uns klar, dass die letzten Spaziergänge mit ihm einfach etwas kurz waren, weil wir beide erkältet sind. Und irgendwie muss ein junger Hund ja seine überschüssigen Kräfte loswerden!

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24.02.
Watt für 'ne Nacht! Wir waren gestern abend beide weg und die Hunde hatten ausgiebig Gelegenheit zu schlafen. Resultat bei Kalle: Als wir dann schlafen wollten fing er an zu zaubern und holte in der Nacht alles aus der Trickkiste, was man von einem "Teenager" so erwarten kann. Resultat: Ein durchaus glücklicher Hund und am Morgen Augenringe bei uns.
Wir werden uns rächen und den Hund jedesmal, wenn er heute pennen will, zum spielen auffordern und Möbel verrücken. Auge um Auge... :o))

Es gibt zwei Gelegenheiten, bei denen es bei uns im Haus richtig ruhig ist: Kalle schläft oder Kalle nagt an seinen geliebten Kauknochen. Wobei: Ruhig kann man das bei seinem schmatzen eigentlich auch wieder nicht nennen.

Datt iss lecka!

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23.02.
Der Nachteil bei zwei Hunden: Es ist bei Spaziergängen nicht leicht, Kalles Aufmerksamkeit zu bekommen. Woran schnuppert Lunes, was sieht er da, warum bleibt er stehen? Alles ist sooo viel interessanter als Frauchen, die man ja sicher an der Leine hat... ;o))

Sein ziehen an der Leine und das Hochspringen bei der Begrüssung - daran müssen wir noch arbeiten. Davon mal abgesehen macht sich der kleine - sorry! - halbstarke Kalle schon ganz gut.

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22.02.
Wieder ein Morgen ohne wischen; langsam gewöhnen wir uns daran.

Der Dämpfer kam dann später nach dem (matschigen) Waldspaziergang: Unsere putzigen Wildschweinchen sorgten sehr schnell dafür, dass wir auch weiterhin den am häufigsten gewischten Boden Lütgendortmunds unser eigen nennen dürfen. Sind wir stolz...

21.02.
Medikamente und anderes Futter zeigen Wirkung: Kalle hat keinen Dünnpfiff mehr.
Weil deshalb auch nicht gewischt werden musste kamen wir heute früher in den Wald, in dem es dank wahnsinnig interessanter Düfte plötzlich zwei schwarzweißgraue Wildschweine mehr gab, die mit ihren Rüsseln den Boden durchwühlten.
Versager - nicht einen Trüffel haben sie gefunden! ;o))

Grunz!

Nach einem Spaziergang gibt es doch nichts besseres als total entspannt auf Frauchens Beinen zu liegen und den Kasper zu machen!

Das tut gut!

Seit heute hat Kalle ein eigenes Gästebuch. Jaja - ich weis schon...

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20.02.
Man sollte eigentlich keine Hunde vermenschlichen; schon klar! Aber erkennt man hier nicht ganz eindeutig das "Alter - wir langweilen uns. Tu watt!"?
Und sowas von einträchtig... ;o))

Iss datt langweilich!!

Diese Einträchtigkeit hört aber schlagartig dann auf, wenn einer von uns Lunes mal in Ruhe streicheln oder massieren will. Während der absolut gönnerhaft ist kann man über den Junghund nur sagen: Eifersucht - dein Name ist Kalle!

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19.02.
Die Sache mit dem Durchfall wurde uns doch mulmig und deswegen hat Kalle heute seine zukünftige Tierärztin samt Praxis kennengelernt. Sehr erfreulich: Es gab weder Probleme im Wartezimmer noch im Behandlungsraum.

Seine Diagnose: "Normaler" Durchfall ohne Vergiftungserscheinungen und ansonsten ein rundum kerngesunder Hund. Ein paar Magen/Darm-Tabletten plus Wurmkur werden sicher dafür sorgen, dass - wie sagt man so schön? - sein Stuhl wieder fester wird.

Obwohl er bei der Tierärztin souverän auftrat hat ihn das ganze doch irgendwie mitgenommen: Nach Hause kommen, ins Körbchen kuscheln und einschlafen war eins. Kalle ist laut der Tierärztin kein Welpe mehr sondern ein Junghund - müde war er trotzdem!

Um mal einen in meiner Kindheit oft geseufzten Spruch meiner Eltern zu zitieren: Wenn er schläft ist er richtig lieb... ;o))

Total groggy nach dem Arztbesuch

Am Abend war es denn endlich soweit: Als wir von einer Feier wiederkamen hatte Kalle einen unserer Korbstühle angeknabbert. Damit hat er zum ersten mal richtig was angestellt.
Seit er bei uns ist haben wir auf diesen Moment gewartet; selbst der liebste Welpe nagt schliesslich irgendwann irgendwas an.
Es ist wie beim Motorrad fahren: Man will zwar nicht vom Bock fallen - wartet aber trotzdem bange auf das unvermeidliche erste mal. Wenn man es dann hinter sich hat geht's einem trotz Schmerzen besser.

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18.02.
Wir vermuten, dass der leichte Durchfall von Kalle auch mit seinem ständigen knabbern an allen möglichen Hölzern zusammenhängt. Speziell Eiben sind alles andere als harmlos; wir werden ab jetzt noch mehr darauf achten, dass er nicht mehr damit in Kontakt kommt.
Zweite Massnahme: Ab heute bekommt er anderes Futter.

Davon mal abgesehen ist Kalle weiterhin ein normaler Welpe; es ist buchstäblich nichts vor ihm sicher. Alles ist doch so neu und muss natürlich aufs gründlichste untersucht werden und...
Wir haben uns mittlerweile daran gewöhnt, auf Anhieb immer nur einen Schlappen oder Schuh zu finden. Interessant ist auch Kalles Verhältnis zu festen Gegenständen: Wenn Kalle und z.B. ein Tisch sich in die Quere kommen hat gefälligst der Tisch zu weichen - was laufen die Möbel auch immer in seine Richtung!

Diese Einstellung teilt er sich übrigens einszueins mit Lunes. Folge: Wenn die beiden zusammen richtig aufdrehen räumt man Gläser, Vasen und Tassen besser blitzschnell ab, bevor die ihre Lage den Gesetzen der Schwerkraft gehorchend auf den Fussboden verlegen! Angewandte Physik - einprägsam vorgeführt... ;o))

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17.02.
Heute morgen bestätigte sich: Wir hatten augenscheinlich kein glückliches Händchen bei der Wahl des aktuellen Welpenfutters. Wie sich das äussert muss ich Hundebesitzern garantiert nicht erklären und Leute ohne Hunde wollen das gar nicht wissen, wetten?

Es war wieder mal ein Nachmittag, an dem Kalle alle Welpenregister gezogen hat. Sag mir was ein Welpe alles so anstellen kann und ich sage dir die Uhrzeit, an dem Kalle es heute probiert hat... ;o))

Lunes hatte seinen Spass an den Streifzügen des marodierenden Welpen und hat zeitweise sogar mitgemacht; wir haben unseren sonst eher phlegmatischen Althund kaum wiedererkannt. Der neue Welpe als Jungbrunnen!

Gegen Abend habe ich das (vom Tierheim geliehene) Geschirr samt Leine von Kalle zurückgebracht. Was mich richtig freute: Sein Welpentagebuch wurde dort nicht nur für gut befunden - die Leute hatten auch Verständnis dafür! Das tat richtig gut; die meisten halten das nämlich für eine Spinnerei.
Sollen sie ruhig - ich stehe zu meinem Spleen!

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16.02.
Eine Frage an vielleicht mitlesende Putzteufel: Wie reagiert ihr auf zwei Hunde, die nach ausgiebigem Waldspaziergang völlig verschlammt in die Bude stürmen? Hunde abgeben? Nur noch im überdachten Auslauf mit Betonboden rennen lassen? Oder gar Suizid?
Spass beiseite: Wenn man sein an sich gepflegtes Haus nach einem Spaziergang so betrachtet fragt man sich manchmal klammheimlich, warum man sich das antut. In diesem Fall gibt es nur eine Therapie: Man schaut in die glücklichen Augen der Hunde. Und schon sind schmutzige Böden und Treppen so was von nebensächlich!

Die Hunde selber interessiert nach einem solchen Waldaufmischen nur A: ihr Fressnapf und B: hinlegen und schlafen. Wobei man bei "liegen" eventuell eine etwas andere Haltung erwarten würde... ;o))

Hauptsache bequem...

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15.02.
Was ist das wichtigste am Morgen? Genau: Eine liebevolle Begrüssung samt Schnauzentest, ob der Arm der Chefin sich seit gestern verändert hat. Der Kleine will bestimmt mal Arzt werden.
(Man sagt, Hundebesitzer seien ab und an etwas sonderlich!)

Der Arm passt noch ins Maul!

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14.02
Dr. Jekyll und Mr. Hyde oder besser Dr. Kalle und Mr. Hulk - irgendwie passt die alte Geschichte. Kalle kann den ganzen Tag lieb sein; wenn er aber seine dollen 5 Minuten hat ist nichts vor ihm sicher. Sicher ist nur, dass man danach die Wohnung in einem ganz anderen Licht sieht... ;o))

Er dekoriert aber nur um; bis jetzt hat er trotz reichlicher Möglichkeiten noch nichts angeknabbert oder sonstwie zerstört.

Beim Abendspaziergang erneut die Erkenntnis: Mit beiden Hunden zusammen spazieren gehen führt zu Konkurrenzdenken. Folge: Es wird gezogen und gezogen, damit man auch garantiert der vordere Hund ist.
Kaum trennen wir uns und gehen unterschiedliche Wege sind die Hunde wieder ruhig, bei Kalle hängt die Leine durch und seine Aufmerksamkeit ist auch wieder da.

Bis er nicht mehr so leicht abzulenken ist werden wir wohl getrennt spazierengehen. Nette Nebenerscheinung: Die Wiedersehensfreude zwischen den Hunden ist jedesmal enorm!

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13.02.
"Kalle - Kalle!!" Aber wen interessiert schon Frauchen, wenn es auf der Wiese doch sooo toll riecht? Lass sie doch rufen!
Bis dann Frauchen ein klirrendes Kettenhalsband in seine Richtung warf. Und siehe da: Seit dem kann sie sich an seiner Aufmerksamkeit erfreuen...

Ab und an gibt es einen Zwergenaufstand, wenn die soziale Rangfolge mit Lunes mal wieder ausdiskutiert werden soll. Da steht der Althund aber gelassen drüber: Kalle wird kurz aber konsequent in seine Schranken verwiesen, hinterher abgeschnubbelt und gut ist. Daran sollten sich so manche Menschen ruhig mal ein Beispiel nehmen!

Wir haben Kalle (oder er uns?) jetzt seit 10 Tagen und es kommt uns vor, als ob der kleine Kerl schon immer bei uns war.


Wer soll aufstehen? Iiiich??

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12.02.
Heute morgen haben wir nicht genug auf die eigentlich eindeutigen Signale von Kalle geachtet. Das Ergebnis unseres Versäumnisses durften wir dann unter Zuhilfenahme von Kehrschaufel und reichlich Haushaltspapier entsorgen. Betonung auf reichlich. Sehr reichlich... ;o))
Eigene Schuld!

Kalle ist ungefähr ein halbes Jahr alt und damit kein kleiner Welpe mehr. Er hat schon einige Unarten, auf die man mit viel Geduld eingehen muss. Das ist natürlich ungleich schwerer als mit einem ganz jungen Welpen neu anzufangen und garantiert nichts für Hundeanfänger. Auch wir mit mittlerweile fast 30 Jahren Hundeerfahrung stehen ab und an vor der Frage "Und jetzt?"
Wir arbeiten an der Kommunikation und langsam dringen wir auch zu Kalle durch. Trotzdem: Es wird sicher noch etwas dauern, bis wir eine gemeinsame Sprache sprechen.

Anekdote am Rande: Die Kamera ist mittlerweile geladen. Toll, ne? Leider habe ich aber das Kunststück geschafft, den Chip auf dem Weg vom Rechner zur Kamera zu versemmeln. Dauert also doch noch was mit neuen Bildern.

Anekdoten-Anekdote: Ich habe vorhin einen neuen Speicherchip gekauft und natürlich prompt den alten wiedergefunden. War ja klar... Gezz abba:

Kalle und Lunes - echte Kumpels!

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11.02.
Dank Trockenfutter und demzufolge viel Durst durfte ich heute morgen mal wischen.
Kalle testet wieder, wie weit er bei uns gehen kann. Unsere ruhigen und gelassenen Reaktionen (was nicht immer leicht ist!) lassen den kleinen Gelegenheits-Wüterich bei seinen Versuchen aber jedes mal ziemlich schnell abkühlen.

Bis auf ein paar Ausnahmen am Vormittag war der Tag heute ruhig.
Es wird Zeit mal wieder ein paar Bilder von Kalle (und Lunes) zu machen; nach den Knips-Orgien der vergangenen Tage musste aber erst mal unsere Kamera geladen werden. Ab morgen gibt es wieder neue Fotos, wetten??

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10.02.
In der Nacht ist nichts passiert und heute habe ich bei der Begrüssung auch meine Füsse rechtzeitig in Sicherheit bringen können.
Immer wieder verblüffend zu sehen: Ein Welpe isst und trinkt und will sofort danach nach draussen. Trööt! Die gleiche Menge, die er vorher gegessen hat, liegt nun ringelig auf dem Boden. Eigentlich sollten wir ihn gleich auf der Wiese füttern - das würde uns den Spurt in den Garten ersparen. Obwohl: Bewegung tut ja gut!

Spazierengehen mit beiden Hunden ist bei der Welpenerziehung kontraproduktiv: Kalle ist so abgelenkt, dass man seine alleinige Aufmerksamkeit vergessen kann und ohne die ist jedes "Komm" natürlich vertane Liebesmüh.
Ab jetzt werden wir getrennt in den Wald gehen; das schont die Nerven der Hunde und auch unsere.

Jetzt am späten Abend ein Resumee: Dieser Tag war voller ups and downs. Kalle war lieb und anhänglich und lernbegierig und dann wieder phasenweise ein SVW - schlimmster vorstellbarer Welpe.
Nee Quatsch; so wild war es auch nicht. Aber es ging schon weit über gewöhnliche Welpenmucken heraus; heute hat er sichtlich getestet, wie weit er es mit uns treiben kann. Leute ganz ohne Hunde- bzw. Welpenerfahrung hätten heute aufgegeben - da bin ich mir ziemlich sicher.
Ein richtiger (und wichtiger) Ruhepol war Lunes; den hat das Welpengemotze überhaupt nicht interessiert und er ist in jeder Situation souverän geblieben.
Ein bisschen muss ich auch uns selber loben: Wir haben nicht die Ruhe verloren und Kalle trotz allem gezeigt, dass er bei uns willkommen ist und wir ihn lieben. Das ist auf die Dauer nicht ohne Wirkung geblieben; mittlerweile hat er sich beruhigt und ist wieder der knuddeligste Welpe der Welt.

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09.02. am Morgen:
Ein paar Sekunden weinen vor dem schlafengehen - dann war Ruhe und bis heute morgen ist wirklich nichts passiert. Als ich Kalle überschwänglich dafür lobte kam dann doch noch was: Freudenpipi auf meine frischgeduschten Füsse! Soll ja gut für die Haut sein.
Das Verhältnis zwischen Kalle und Lunes erstaunt uns: Nach so kurzer Zeit ist schon alles geklärt. Das Körbchen von Lunes ist verbotene Zone für Kalle und wenn der auf seiner Decke liegt respektiert Lunes das und lässt ihn in Ruhe. Füttern ist auch kein Problem; jeder haut erst rein und startet dann die obligatorische Nachsuche im Napf des Anderen - es könnte ja noch ein Krümelchen... ;o))
Wir glauben sicher nicht an die Unfehlbarkeit von Hundeflüsterern; viele Denkanstösse in den Büchern von Anton Fichtlmeier sind in sich aber stimmig und helfen uns sehr.
Wir halten seit fast 30 Jahren Hunde und haben rückwirkend gesehen so einiges völlig falsch verstanden, was uns unsere jeweiligen Freunde mitzuteilen versuchten. Durch intensive Beobachtung von Kalle und dem Versuch, seine Signale richtig zu interpretieren, wollen wir diese Fehler in Zukunft vermeiden.
Unendlich viel Liebe und vor allen Dingen eine Engelsgeduld bringen wir in die Beziehung ein; wenn Kalle auch weiterhin das gleiche Interesse an uns hat wie wir an ihm klappt das mit uns prima. Wetten?

09.02. abends:
Heute war der erste ruhige Tag; Kalle hat sehr viel geschlafen und nicht annähernd so viel gezaubert wie in den letzten Tagen. Er war nicht etwa träge - oh nein! Wenn er wach war war er wach - und wie! Aber dazwischen gab es lange Phasen, in denen er einfach nur geschlafen hat.
Wir werten das als endgültiges "Hier bin ich zu Hause!", denn in seinen ersten Tagen bei uns konnte man nicht zur Tür oder in den Keller gehen ohne einen jungen Hund zwischen den Füssen zu haben. Jetzt hat er sichtlich gemerkt, dass wir ihn bestimmt nicht alleine zurücklassen, sondern auch wiederkommen.

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08.02. vormittags:
Der erste richtig lange Spaziergang mit beiden Hunden an der Leine. Im Anfang lagen die Nerven zugegeben etwas blank; die Frage, wer denn vorne weg gehen durfte beschäftigte die Hunde sichtlich - gelinde gesagt!
Nach einiger Zeit und nachdem auch wir uns beruhigt hatten - was gar nicht soo einfach war - spielte sich das ganze aber ein und der Spaziergang machte Spass. Wird schon!

08.02. abends:
Über die Stubenreinheit können wir wirklich nicht klagen; Kalle zeigt uns unmissverständlich wann es denn Zeit ist mit ihm rauszugehen. Er stuppst uns an und geht dann zur Tür - klarer können Signale wirklich nicht sein!
Langsam wird uns der Welpe unheimlich: Selbst an der Leine zeigen sich enorme Fortschritte. Er zieht kaum noch, ist aufmerksam und wartet an Bordsteinkanten.
Trotzdem ist es noch ein normaler Welpe, wie die überall im Haus rumliegenden Schuhe und Schlappen beweisen, die er aber nicht etwa anknabbert, sondern nur nach seinem Verständnis für Design anordnet. Kann man mit leben!

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07.02. am Morgen:
Wir staunen: Wieder eine ganze lange Nacht und nichts ist passiert; ruhig war es auch und das Wohnzimmer wurde nicht umgestellt!
Die Begrüssung war dann allerdings wieder allerliebst und wir waren froh, dass wir - im wahrsten Sinne des Wortes - fest mit beiden Beinen auf der Erde stehen. Dann schimpft man zwar ein bisschen mit der hüpfenden Atombombe, hat aber gleichzeitig eine Träne der Rührung im Augenwinkel. Mann, kann der sich freuen!

07.02. spät in der Nacht:
Wir waren eingeladen und somit kam der erste Langzeit-Test für den Hoppeditz (und uns!): Was passiert, wenn wir über sechs Stunden weg sind? Ganz ehrlich: Wir hatten gemischte Gefühle; im Laufe der Jahre gewöhnt man sich eben an das Aussehen des Wohnzimmers... ;o))
Um es kurz zu machen: Bis auf einen wenig Pipi auf dem Boden ist nichts passiert. Nichts war angeknabbert, nichts war umgekippt, nichts dekorativ umgestellt. Wow!
Und das allerschönste: Die Nacht danach war ruhig und ganz ohne Tröpfchen auf dem Boden.

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06.02. am Morgen
Als wir gestern nacht die Wohnzimmertür hinter uns schlossen kam kurz danach ein leises weinen und wir dachten, jetzt kommt die erste Nacht, in der wir an den Welpenstatus von Kalle nachdrücklich erinnert werden.
Nach ein paar Minuten war aber alles ruhig und wir konnten ruhig durchschlafen. Hat schon Vorteile, wenn noch ein Kumpel mit im Zimmer ratzt. Also bei Kalle... ;o))

Glücklicherweise hat Lunes seit heute sichtlich seinen Muskelkater überwunden, der ihn seit dem Begrüssungstoben am ersten (Kalle-)Tag reichlich geplagt hat. Auch wenn er für seine über 12 Jahre noch richtig fit ist: Gegen die Sprengkraft eines halbjährigen Welpen kommt Lunes nicht mehr an. Dadurch hat sich das Verhältnis zwischen den beiden aber nochmal verbessert; ohne Piene inne Knochen kann man eben noch viel freundlicher sein. Das gegenseitige Sozialverhalten ist bis jetzt jedenfalls untadelig.

06.02. am Abend:
Es ist nicht zu verkennen: Kalle hat sein Zuhause akzeptiert und bedient freudig jedes denkbare Welpenklischee. Vom herumschleppen unserer Schlappen über das umdekorieren der Wohnung und das abknabbern aller möglichen Zweige und Ranken im Garten bis zum verbeissen in Pullovern... - er kennt seinen Job! Klar ist manches - gelinde gesagt! - gewöhnungsbedürftig; andererseits zeigt es uns aber, dass er keine Scheu mehr bei und vor uns hat. Scheinbar hat er uns endgültig adoptiert... ;o))

Woran wir zusammen mit Kalle ganz klar arbeiten müssen ist das kommen und das nicht-hochspringen bei der Begrüssung.

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Es ist der 05.02. nachmittags und es gibt im ganzen Haus samt Garten sicher nicht eine einzige Stelle, die der kleine Mann mittlerweile nicht ausgiebig untersucht hat. Scheu? Vorsichtig? Auha!
Kalle ist ein selbstbewusstes kleines Kerlchen, bei dem man trotz der schmachtenden Babyaugen manchmal beherzt eingreifen muss. Gut so - ängstliche Welpen sind viel schwerer zu erziehen.

Seit heute Mittag ist Kalle auch beim Ordnungsamt der Stadt Dortmund gemeldet; schliesslich zählt er laut Hundegesetz zu den grossen Hunden. Und wir wollen doch nicht, dass sein Leben bei uns in der Illegalität beginnt... ;o))

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Es ist der 04.02. abends und Kalle hat den ersten ganzen Tag bei uns mit Bravour hinter sich gebracht:

Kurz gesagt: Wie hätte es besser laufen können? Uns fällt dazu nichts ein!

Der Welpenblick an sich!

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Wir haben Kalle jetzt (03.02.2009 - 19.00 Uhr) seit vier Stunden und unser ganzer Alltag steht schon auf dem Kopf. Ist das nicht schön!